Haupteinsatzgebiet des WIG – Orbitalschweiss­verfahrens sind:

  • Rohr – Rohr – Verbindungen
  • Rohr – Formteil – Verbindungen
  • Rohr – in – Boden – Verbindungen

Das WIG – Orbitalschweissen basiert auf dem Wolfram Inert Gas Prozess (WIG), der es ermöglicht Energie und gegebenenfalls Zusatzwerkstoff getrennt voneinander optimal in die Schweissstelle einzubringen. Die hierbei eingesetzte Pulstechnik erlaubt das kontrollierte Aufschmelzen und Erstarren des Schmelzbades, was eine optimale Kontrolle über den Erfolg des Prozesses in jeder Schweissposition erlaubt. Schweissverbindungen sind unlösbar und stellen die sicherste Verbindung von Rohrleitungen und Formteilen dar.

Durch den Einsatz des WIG – Orbitalschweissverfahrens wird auf das wachsende Bedürfnis des Marktes reagiert, welches immer hochwertigere Schweissverbindungen von Metallrohren zu dennoch wirtschaftlichen Bedingungen verlangt.
Nicht zuletzt sind besonders Edelstähle in verschiedenen Qualitäten und Oberflächengüten in der Industrie weit verbreitet. Diese müssen nicht nur verfahrenssicher, sondern auch qualitätsgerecht verbunden werden.

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Vorteile des Orbitalschweiss­verfahrens:

Das Orbitalschweißen mit dem WIG – Schweissverfahren bringt einige überzeugende Vorteile mit sich, die wie folgt aussehen:

  • Hohe Verfahrenssicherheit
  • Hohe Reproduktionsfähigkeit
  • Kurze Produktionszeiten
  • Wenig Oxidbildung
  • Höchste Qualität der Schweissnaht
  • Absolut reproduzierbare Schweissergebnisse
  • Einsatzfähig auch bei manuell nicht zugänglicher Schweissstelle
  • Geringste Kontamination des Mediums mit Fremdpartikeln
  • Durch automatisiertes Schweissen einfach wirtschaftlichere Produktion
  • Breiter Anwendungsbereich durch gute Anpassungsmöglichkeiten
  • Dokumentationsfähig (ISO 9001)
  • Montage- und Baustellengeeignet

Rahmenbedingungen des Orbitalschweissen:

Um eine reproduzierbare WIG – Orbitalschweissung zu gewährleisten, sind folgende Rahmenbedingungen als wichtig einzuordnen:

  • Geschultes Personal (Kenntnisse in der Standard – WIG Schweisstechnik)
  • Qualität und Toleranzen der zu verschweissenden Bauteile
  • Umgebungseinflüsse
  • Arten und Qualitäten der Schweiss- und Formiergase
  • Anarbeitung der Wolframelektrode
  • Optimale Nahtvorbereitung und Positioniergenauigkeit
  • Sauberkeit
  • Kenntnisse der chemischen Analysen der zu verschweissenden Bauteile, verbunden mit zu erwartenden Unregelmäßigkeiten
  • Errechnete und erprobte Schweissprogramme

Eine Standard-Orbitalschweiss­einrichtung besteht aus drei Anlagenteilen:

  1. Schweissstromquelle
  2. Orbitalschweisswerkzeug geschlossene oder offene Bauart
  3. Kaltdrahteinheit
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